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Archiv

Unten finden Sie die unser Programm-Archiv bis zurück ins Jahr 2008. Die älteren Programme (2000 bis 2007) finden Sie im Design ihrer Zeit via die folgenden Links.

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

Spielzeiten
Mo 02.05.16 20:00 - 22:30 Schauspielhaus (Schiffbau)
Do 05.05.16 19:00 - 21:30 Schauspielhaus (Schiffbau)
Mo 09.05.16 20:00 - 22:30 Schauspielhaus (Schiffbau)
Fr 20.05.16 20:00 - 22:30 Schauspielhaus (Schiffbau)
So 22.05.16 19:00 - 21:30 Schauspielhaus (Schiffbau)
Di 24.05.16 20:00 - 22:30 Schauspielhaus (Schiffbau)
Details
Zürich: Yvonne, die Burgunderprinzessein Theater
Tickets/Reservation
www.schauspielhaus.ch
«Yvonne, die Burgunderprinzessin» kreist um die unerträgliche Rätselhaftigkeit des Begehrens. Am weltmännischen Hof von König Ignaz taucht Yvonne auf, ein schweigendes Mädchen. Sie verliebt sich in Prinz Philipp, den Thronfolger: «Yvonne ist latschig, apathisch, schwächlich, schüchtern, langweilig und ängstlich. Philipp kann sie vom ersten Augenblick an nicht ausstehen, sie enerviert ihn zu sehr; aber zugleich kann er auch nicht ausstehen, dass er Yvonne hassen muss. Ich werde mich dem nicht unterwerfen, ich werde sie lieben! – schleudert er seiner Natur die Herausforderung entgegen. Yvonne, am königlichen Hof eingeführt als Verlobte des Prinzen, wird zu einem zersetzenden Faktor. Die stumme, verschüchterte Gegenwart ihrer mannigfaltigen Defekte verursacht, dass jedem seine eigenen Mängel, Schmutzigkeiten und kleinen Sünden zu Bewusstsein kommen und bald verwandelt sich der Hof zu einer Brutstätte von Ungeheuerlichkeiten. Und jedes dieser Ungeheuer, einschliesslich des Prinzen, beginnt vor Begierde zu brennen, diese unausstehliche Zimperliese zu ermorden.» (Witold Gombrowicz)

Der schwule polnische Dichter Witold Gombrowicz gehört zu den grossen Außenseitern und Provokateuren der Weltliteratur. Erst Jahrzehnte nach der Entstehung trat sein Stück «Yvonne» den Siegeszug um die Welt an. Barbara Frey inszeniert Gombrowiczs Theaterdebut nun im Schiffbau in einer reinen Männerbesetzung.

Regie Barbara Frey / Bühne Bettina Meyer / Kostüme Esther Geremus / Musikalische Leitung Iñigo Giner Miranda

Mit Julian Boine, Gottfried Breitfuss, Hans Kremer, Claudius Körber, Michael Maertens, Michael Neuenschwander, Markus Scheumann, Siggi Schwientek, André Willmund, Milian Zerzawy
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