Werbung Werbung Werbung Werbung

Archiv

Unten finden Sie die unser Programm-Archiv bis zurück ins Jahr 2008. Die älteren Programme (2000 bis 2007) finden Sie im Design ihrer Zeit via die folgenden Links.

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

Spielzeiten
Mi 15.05.19 17:00 - 21:00
Vernissage
Kronen-Galerie
Do 16.05.19 16:00 - 21:00 Kronen-Galerie
Fr 17.05.19 16:00 - 21:00 Kronen-Galerie
Sa 18.05.19 12:00 - 21:00 Kronen-Galerie
So 19.05.19 14:00 - 19:00
Finissage
Kronen-Galerie
Details
Mensch-Mann-Muse Ausstellung
Tickets/Reservation
Auskunft: rolf@rolf-huerlimann.ch
Mein fantastischer Realismus in Malerei, Zeichnung, Objekt - so würde ich meine neueste Ausstellung umschreiben, zu welcher ich im schönen Mai in die Kronen-Galerie in Zürich einlade.

Vor vielen Jahren war in einer Ausstellungsbesprechung zu lesen «In seinen venezianischen Maskenbildern zeigt Rolf Hürlimann das Individuum als Metapher, Schnittpunkt von Eigenem und Fremden. Das Bild ist nicht Repräsentation einer Wirklichkeit, von der wir anderweitig Kenntnis haben, wir sind Spiegel, ohne Ende. Masken als Ab- und Inbild.»

Ich war während zwanzig Jahren regelmässig in Venedig unterwegs und kann sagen, dass diese Stadt meine wichtigste Inspiration war, eigentlich meine «Muse».
In einem neuesten Artikel war zu lesen «Das Schlüsselwerk in dieser Ausstellung ist zweifellos das 'Bildnis des Dorian Gray' nach dem gleichnamigen Roman von Oscar Wilde. Es erzählt die Geschichte des unausweichlichen Vergehens der Jugend. Der Kopf des Abgebildeten ist der Gipsabdruck einer Gesichtshälfte des reifen Künstlers selber. Im Kontrast dazu strahlt der nackte Körper volle Lebenskraft und Begierde aus. Das Bild ist Malerei und Objekt in einem.»

Zwischen diesen zwei Schilderungen liegen dreissig Jahre künstlerische Arbeit als Maler, Zeichner, Designer und Galerist. In so einer Zeitspanne entwickelt und ändert sich manches, sowohl im Ausdrucksmittel als auch im Inhalt. In dieser Ausstellung, man könnte auch sagen Revue, sind Werke aus verschiedenen Perioden zu sehen. So ausgewählt, dass der rote Faden erkennbar ist, der dem Titel «Mensch-Mann-Muse» innewohnt.
Die meisten Werke erzählen eine bestimmte Geschichte, welche gegebenenfalls zu erzählen wäre. Einige stellen nur die Freude an einem Gedanken oder Wunsch dar. Andere wiederum nur die Notwendigkeit des Festhaltens. Der Mann mit all seinen Fazetten. Erleben und träumen. Freuen und leiden und immer wieder hoffen. Ich glaube an die Schönheit und die Redlichkeit des Mannes. Mein immerwährendes Anliegen an den Menschen in jede Richtung ist, dass wir in unserer Realität nie die Fantasie verlieren. Kraft besitzen, diese auch zu zeigen und zu leben. Die Welt kann immer noch bunter werden.
zurück