«warmer mai» 2020

Liebe Maiglöckchen, Maikäfer und Amaisenbär*innen! Verehrtes Publikum!

Corona und die damit verbundenen Einschränkungen der Versammlungsfreiheit drohen auch dem "warmen mai" den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der translesbischwulqueere Kulturmonat 2020 wird nicht wie geplant stattfinden können, so viel ist sicher. Die Daten aus unserem gedruckten Flyer sind leider komplett unverbindlich, da das meiste so nicht stattfinden wird. Wir geben aber nicht kampflos auf! Unsere Community lebt von Begegnungen. Und falls diese im Mai wieder möglich sind, sind wir dabei!

Wir haben uns daher entschlossen, den "warmen mai" nicht komplett abzusagen.

Niemand weiss in diesen Zeiten, wie es weitergeht, darum gibt es zwei Mai-Szenarien:

Szenario 1 "Wärmender Mai"

Sollten die Auflagen gelockert werden und Veranstaltungen in einem gewissen Rahmen wieder erlaubt sein, möchten wir, dass diese wie geplant im Mai stattfinden können. Jede Veranstalter*in entscheidet aber selbst darüber, ob ihr Event stattfinden wird. Die Weisungen des Bundes gelten selbstverständlich verpflichtend. Veranstaltungen, die stattfinden, schalten wir hier auf und posten sie auf Facebook.

Szenario 2 "Warmer Mai - Edition Fernwärme"

Sollte es keine Lockerungen für Veranstaltungen geben und persönliche Treffen nachwievor nicht möglich sein, nutzen wir unsere Website und andere Kanäle, um euch auf translesbischwulqueere Veranstaltungen aufmerksam zu machen, die über digitale Medien in eure Küchen, Betten und Wohnzimmer übertragen werden können. Wer dabei ist, ist dabei.

Wir informieren hier und über unseren Newsletter oder den Facebookkanal über den aktuellen Stand.

Hannes im Namen der Organisator*innen Samuel, Marianne, Oliver und der HAZ – Queer Zürich.



* Die Grossbuchstaben stehen für verschiedene Gruppen innerhalb der Community. Der «warme mai» wurde gegründet, um lesbisch-schwule Kultur und Kunst (L, G) sichtbar zu machen. Denn Sichtbarkeit ist wichtig, und zwar auch für trans/non-binäre (T) Personen, bi- und pansexuelle (B) Menschen, Leute unterm asexuellen und aromantischen Spektrum (A) und Queers (Q), die in keine dieser Schubladen passen oder Labels für Geschlecht und romantische Orientierung ablehnen. Es gibt Menschen, die sich mit weiteren Buchstaben und Labels bezeichnen – sie alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.